Willkommen bei ClassicPassion Foren ClassicPassion Forum In Treue fest? Oder ist die einzige Konstante die Veränderung?

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 16)
  • Autor
    Beiträge
  • #583
    Avatar-FotoEcki1960
    Teilnehmer

    Wie haltet Ihr es damit? Einen Klassiker kaufen und nie wieder hergeben? Oder eine große Autoliebe gelegentlich gegen eine noch größere ersetzen? Bei mir ist es so, daß alle meine jetzigen Spaßfahrzeuge entweder neu gekauft sind und dann behalten wurden oder die Erfüllung lang gehegter Jugendträume waren und deshalb nie mehr gegangen sind. Aber ist das wirklich sinnvoll? Oder entgeht einem nicht zu vieles, wenn man nicht gelegentlich ein Fahrzeug verkauft und durch ein anderes womöglich noch Spannenderes ersetzt?

    #587
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Lieber Herr 1960, Ich fürchte, daß wir beide die klassischen Vertreter der Fraktion der Konstanten sind…

    Ginge es nur nach meinem Wollen und nicht nach meinem Können, dann hätte ich nur sehr wenige Autos in meinem Leben besessen – besagten grünen Käfer und besagtes Käfer Cabriolet ganz vorne, einen klassischen Mini, einen Range Rover der ersten Serie, einen Land Rover, einen E-Type V12, einen Jaguar XJ 12, einen Aston Martin DB5 und einen V8 Volante PoW-Specification, vielleicht noch einen Bentley Corniche FHC und natürlich den unvermeidlichen Porsche 911 3,2 Carrera. Alle möglichst neu gekauft und nie wieder verkauft.

    Hat aus vorstellbaren Gründen nicht geklappt…

    So gab es Kompromisse, dennoch ärgere ich mich bei zwei Autos sehr, daß ich sie verkauft habe, das Golf I Cabriolet und den Jaguar X300 XJ6, aber ich konnte nicht alle Fahrzeuge behalten. Aber ganz klar, die beiden Käfer und der DD6 werden niemals verkauft, der Defender sicher auch nicht. Die bleiben für immer bei mir, und die anderen ziemlich sicher auch…

    Aber ich bin auch ein eher konstanter Mensch, immer noch mit der ersten Ehefrau verheiratet, immer noch mit dem Mont Blanc schreibend, mit dem ich mein Abitur verfaßt habe und meine Möbel habe ich teilweise auch schon seit weit über 30 Jahren.

    Wertkonservative Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #593
    Avatar-FotoMax
    Teilnehmer

    Sehr schönes Thema!

    Ich teile diese Einstellung ebenfalls. Jedenfalls habe ich bei sehr vielen Gegenständen des mehr oder weniger täglichen Gebrauchs stets diese gewisse Dauerhaftigkeit im Blick. Und ich erwerbe in diesem Fall viel lieber etwas wertiges (das ist nicht gleichzusetzen mit „teuer“) und weiß, dass ich es viele Jahre gebrauchen, ansehen und mich daran erfreuen kann, als einen Wegwerfartikel.

    Ich würde auch nie etwas kaufen, von dem ich weiß, dass ich es nach kurzer Zeit wieder abgeben würde. Ein guter Freund von mir handhabt das so und erzählt mir stets nach seinem abermaligen automobilen Neuerwerb: „Der bleibt nicht lange bei mir.“ Ich könnte das nicht…

    Dem Konstanten somit ebenfalls zugetane Grüße

    Max

    Nimmt mich jemand mit nach Bodenwerder? Dort soll es schön sein.

    #617
    Avatar-FotoNordlicht
    Teilnehmer

    Wenn ich mal ein Vehikel verkauft habe (aus „Vernunftsgründen“), dann habe ich es später immer irgendwie bereut ? .

    Moin,

    geht mir genauso, deshalb habe ich die Fahrzeuge möglichst innerhalb der Familie abgegeben, meine beiden BMW E 30 (Touring und 320 i Cab) fährt jetzt z.B. meine Stiefmutter, kann ich aber jederzeit drauf zurückgreifen, vor allem aufs Cab, weil die schiessen im Moment preislich nach oben. Auf jeden Fall brauche ich so nicht alles alleine zu unterhalten, ist doch mit einigen Kosten verbunden.

    MfG Ulf.

    #618
    Avatar-FotoNordlicht
    Teilnehmer

    Uff, was ist denn jetzt passiert?? Wo kommt der grosse Smiley her?? Ich war`s nicht (Peinlich), oder doch? Keine Ahnung wie….

    #620
    Avatar-FotoEcki1960
    Teilnehmer

    Moin in die Runde,

    obwohl ich grundsätzlich zur  In-Treue-fest-Fraktion gehöre, ist es so, dass ich doch schon einige Autos auch wieder verkauft habe, teils weil ich den Verkaufserlös für ein noch schöneres Fahrzeug benötigte, teils weil ich sie nicht mehr nutzen konnte. Der Pininfarina Spider Volumex beispielsweise musste gehen, weil die beste aller denkbaren Ehefrauen nicht darin sitzen und sehr schlecht ein -und aussteigen konnte, so dass ich ihn fast gar nicht mehr gefahren habe. Der VW Polo G40 der ersten Serie wurde durch einen VW Golf III VR6 als Alltagsfahrzeug ersetzt, der wiederum nach etlichen Jahren dem Golf IV V6 weichen musste. Da brauchte ich jeweils den Verkaufserlös zur Bezahlung des Nachfolgers, doch zumindest bei dem Spider Volumex bereue ich dem Verkauf bis heute, zumal ich ihn aus jetziger Sicht viel zu billig hergegeben habe. Jedesmal wenn ich einen sehe, wird mir wieder bewusst, den hätte ich nie verkaufen dürfen. Und dann schaue ich in den Oldtimer-Markt und stelle fest, dass zum Glück keiner angeboten wird.?

    Heute bringe ich es nicht fertig, mich von einem oder mehreren meiner Spielautos zu trennen, obwohl ich mir klar mache, dass mir dadurch einige interessante Fahrzeuge entgehen werden.

    Andererseits hatte ich kein Problem damit, als Student meine Winterautos, das waren meist gut verlebte VW Passat Variant B1, nach 2 Jahren wieder wegzugeben, obwohl ich teilweise sogar am diesen reinen Gebrauchsfahrzeugen gehangen habe.

    Nostalgische Grüße

     

    #633
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Herr 1960, bei Gebrauchsautos sehe ich es auch so, daß diese natürlich wechseln, vor allem, sobald sie ernstliche Probleme bereiten – das sage ich mir jedenfalls immer… Und der Übergang vom Gebrauchsauto zum besonderen Auto kann ja auch fließend sein, vor allem im Lauf der Zeit.

    Mein Audi TT war so ein Fall, als Gebrauchsauto gekauft und dann sehr geliebt und entsprechend gepflegt, wurde er durch den Boxster ersetzt, schon bei der Abholung habe ich gemerkt, daß die Idee, den Porsche jedenfalls teilweise als Alltagsauto zu fahren, keine sinnvolle war, unter diesem Aspekt war auch das ziemlich teure Hardtop keine meiner besten Investitionen…  Aus diesem Grund wurde dann der Alfa 156 Sportwagon erworben, ein „vernünftiges“ Auto braucht man ja schließlich, bei näherer Beschäftigung mit „Bella“, wie wir sie getauft haben, wurde mir klar, daß es einen 156 in solch einem Zustand vermutlich nirgends mehr geben würde, bei salzigen Autobahnen wurde ich trotz neuer Winterreifen auf Originalfelgen wieder zu einem guten Kunden bei Sixt.

    Ernsthaft als Gebrauchsautos werden bei uns eigentlich nur die Smarts für die Stadt und der Phaeton für weite Strecken genutzt, allerdings muß ich meiner lieben Frau den angemessen sorgsamen Umgang mit Saabine, ihrem Saab Cabrio, immer wieder aufs Neue in Erinnerung rufen, daß war schon bei dem von mir übernommenen Golf I Cabriolet, dem „Blauen Klaus“, so ähnlich, irgendwie pflegt sie unser Boot besser als unsere Autos…

    Ein Sonderfall ist mein Peugeot 306, 1995 von meiner Mutter neu gekauft, als sie aus Rücksicht auf die Holsteinische Fauna und die Hamburgischen Vorschulkinder das Fahren aufgab, habe ich das Auto mit nach Berlin genommen, im Büro konnte es jeder fahren, Freunde liehen sich den Wagen auch gerne über längere Zeiträume aus, die schicken Alufelgen wurden mit Winterreifen bestückt, der Kilometerstand stieg in relativ kurzer Zeit von 25.000 auf 72.000 km, irgendwann kam der 156 in unsere Garage und wir waren uns einig, daß der Peugeot wirklich nicht mehr benötigt würde.

    Und so wurde er verkauft, der Sohn einer Freundin meiner Frau schien sich sehr über die günstige Gelegenheit, einen top gepflegten Pininfarina-Entwurf mit feinsten Velours-Polstern, CD-radio und Aluminiumfelgen für sehr wenig Geld übernehmen zu dürfen, allerdings hatte ich mich etwas in ihm getäuscht – nach drei Jahren und 50.000 von ihm gefahrenen Kilometern rief seine Mutter an und berichtete, daß der Filius den Wagen verschrotten lassen wolle, da er völlig kaputt sei. Was alles kaputt war: Der TÜV war abgelaufen, der Auspuff im hinteren Bereich war abgerostet und abgerissen, die Lüftung war kaputt, die Antenne abgebrochen und es lief Wasser in den Innenraum, weil der Fuß der abgebrochenen Dachantenne locker war. Dadurch war der Frontscheibenrahmen leider von innen völlig verrostet. Ach ja, das Öl hatte er während der 50.000 km auch nie gewechselt.

    Also holte ich das arme Auto an einem warmen Sommerabend in Hamburg Bergedorf bei einem Verbindungshaus ab, die jungen Herren in ihrer seltsamen Kostümierung schauten mich eher verwundert an, als der Fahrer meines Vaters mich im Phaeton dort absetzte und ich in Maßschuhen und Einstecktuch meine Ludwig-Reiter-Reisetasche auf die Rückbank beförderte und mit dem ziemlich laut röhrenden Auto die Fahrt nach Berlin antrat…

    Dort kam der kleine Peugeot in die Werkstatt meines Vertrauens, die Volkswerkstatt – inoffizieller Werbeslogan: „Wir machen nüscht Wasserjekühltet!“ – die beiden Inhaber schauten mich mindestens so verwundert an wie die Corpsstudenten und riefen „Nee, det jlob‘ ick nich‘, det Auto war doch verkooft?!“, meiner Emphathie und Überzeugungskraft war geschuldet, daß sie sich des kleinen Autos annahmen – „Det machen wa aba nur für Dich – nee, für Deine vastorbene Mutter – det glaubt uns ja keena!“.

    1.500 € und zahllose, aufmunternde Anrufe später war der Peugeot wieder fit und kam zu einem Aufbereiter, der schaute mich auch wieder etwas irritiert an und bat mich, den Wagen zeitnah abzuholen, da er zwischen den Lamborghinis und AMG’s der arabischen Clanfamilien, die den Hauptteil seiner Kundschaft auszumachen schienen, nicht sehr werbewirksam wäre.

    Am meisten gerührt war mein Vater, dem die Tränen kamen, als er den kleinen Peugeot wieder auf der Auffahrt seines Hauses stehen sah und es war klar: Dieses Auto werden wir nicht mehr los! Und dann machte ich einen Fehler, das Auto einer lieben Freundin war zusammen gebrochen und ihr Mann, der seinen Tag mit der Verwaltung des ererbten Millionenvermögens verbringt, war zu geizig, seiner Frau – ich sage nur: Gütertrennung! – ein neues Auto zu kaufen, das erboste mich so sehr, daß ich ihr den Peugeot auslieh, für ein paar Wochen, bis ihr Mann zur Vernunft käme, dachte ich. Es wurde ein knappes Jahr daraus, N. gab mir das Auto im Bestzustand zurück, im Handschuhfach lagen drei Päckchen „Shepheard’s Hotel“ und auf dem Beifahrersitz ein wunderbares Buch über die Wiener Moderne. So weit, so gut.

    Dann brauchte unser lieber Freund, Prof. F., ein Auto, um die langen Semesterferien im Familienanwesen an der Nordsee verbringen zu können und dort ein neues Buch zu schreiben, ich wollte dem Fortschritt der Wissenschaft nicht im Wege stehen und überließ ihm den Peugeot. Und wußte gar nicht, wie lange Deutsche Professoren Semesterferien haben… Drei Monate später bekam ich den Wagen zurück, einigermaßen frisch gewaschen, ansatzweise ausgesaugt, zerstreuter Professor halt, und mit einer hochinteressanten Biographie über Walter Gropius auf dem Beifahrersitz. Leider auch mit einer zwar nur auf den zweiten Blick, dann aber gut sichtbaren Beule auf  Beifahrerseite und einem mit der grünen Seite eines Spülschwamms geputzen Dach. Da die Roststellen am Scheibenrahmen nicht weniger wurden, die Scheibe schon seit Jahren in den Ecken delaminiert war und der TÜV abgelaufen war, habe ich den Radikalschnitt vorgenommen, neue Scheibe, Dach neu lackieren, Beulen entfernen, alle Roststellen entfernen, leider war auch noch ein neuer Wärmetauscher und eine neue Zylinderkopfdichtung notwendig, jetzt ist das kleine Auto wieder in perfektem Zustand und wird – richtig! – in Zukunft weder verkauft noch verliehen!

    In diesem Fall unfreiwillig beständige Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #699
    dino246gts
    Teilnehmer

    Ein Sonderfall ist mein Peugeot 306, 1995 von meiner Mutter neu gekauft,

     

    Auch ich möchte mich einreihen in Eure Treue-Truppe. Wie bei Hugo reicht die Treue bei mir nicht über Jahrzehnte, sondern eher über Generationen.

    Im Ferrari 308 GT4 wurde ich bereits von meiner Mutter in den Kindergarten gebracht. Später wollte sie ihn mir zum Abitur schenken, das hat sie leider nicht mehr erlebt. Von Zeit zu Zeit fahre ich nun ihr Auto im Wissen, dass es ihr Freude bereitet hätte, dies zu sehen. Wenn ich eines bedaure, dann dies, dass meine Tochter mit ihren 15 Monaten nun ihren ersten Kita-Sommer erlebt hätte und aufgrund der aktuellen Situation der Möglichkeit beraubt wurde, mit ebenjenem 308er zur Kita gebracht zu werden…

    Nun ja, jede Krise birgt bekanntermaßen eine Chance. Mangels alternativer Kinderbetreuung sehe ich die Chance darin, in direkter Weise auf die frühkindliche Bildung meiner Tochter einzuwirken: ich werde später fest behaupten, ihr erstes Wort sei cinquedodici gewesen. Mittags erhält sie das Gelbwurstcarpaccio frisch von der Berkel. Am Nachmittag fährt sie mit ihrem 458-Speciale-Aperta-Bobbycar. Und ja, natürlich kann es sein, dass sie das alles später einmal ablehnt und freitags für’s Klima den Lateinunterricht schwänzt. Aber dann hätte meine Erziehung auf ganzer Linie versagt. 😎

    Dino

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Jahren, 1 Monat von dino246gts. Grund: Tippfehler korrigiert

    Das Leben ist kein Ponyhof - außer in Bodenwerder.

    #743
    Avatar-FotoEcki1960
    Teilnehmer

    Zu schön, die Geschichte vom geretteten und gesammelten Peugeot, und wie kommt es nur, dass ich da gewisse Parallelen zu unseren Fahrzeugen ziehe. So ging es mir mit meinem VW Golf V6 4motion, den ich partout nicht verkaufen wollte, als meine liebe Frau und ich als Alltagsfahrzeug unseren Audi RS Q3 erwarben. Aber einmal im Ernst, wer kann sich von einem Ersthandfahrzeug trennen, das einen 16 Jahre lang und über 280000 km durch den Alltag begleitet hat? Womöglich für 1000 € an einen jugendlichen Draufgänger, der gerade für kleines Geld etwas Schnelles sucht? Niemals! Und so steht der Golf V6 immer noch in unserer Tiefgarage, stets oder meistens frisch gewaschen und bereit, jederzeit zu einer Ausfahrt aufzubrechen, sei es zur Dienststelle oder zum Ausflug an die Ostsee.

    Meiner lieben Frau wollte ich damals schmackhaft machen, dass wir ihren gleichfalls 16 Jahre alten Audi A3 doch ebenfalls behalten und aus Nostalgie gelegentlich fahren sollten, da er uns eine ganze Zeit unseres Lebens treu begleitet hatte. Doch so viel Sentimentalität war nicht ihre Sache, ein Autonarr sei mehr als ausreichend, Frauen sind eben anders als Männer, was wir immer schon ahnten.

    Beste Grüße

    #755
    Avatar-FotoFridolin
    Teilnehmer

    Mein Nostalgieprojekt ist dies:

    Nach XJ 12 und XJ 40 der letzte Jaguar, der noch wie ein Jaguar aussieht. Mit einem wunderbaren 8 Zylinder (ja, der ist geliehen, kein Jaguargewächs)

    Wenn ich mir den Marktwert ansehe und mir vorstelle, wer sowas dann kauft und zu Schanden fährt, da graust es mich. Dan behandele ich lieber mal ein paar Roststellen.

    Das einzige, das bisher ersetzt werden musste, ist ein Relais von Bosch.
    Da hatten die Eigner von zeitgenössischen Mercedes ganz andere Probleme

     

    #756
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Mein Nostalgieprojekt ist dies: Nach XJ 12 und XJ 40 der letzte Jaguar, der noch wie ein Jaguar aussieht. Mit einem wunderbaren 8 Zylinder (ja, der ist geliehen, kein Jaguargewächs) Wenn ich mir den Marktwert ansehe und mir vorstelle, wer sowas dann kauft und zu Schanden fährt, da graust es mich. Dan behandele ich lieber mal ein paar Roststellen. Das einzige, das bisher ersetzt werden musste, ist ein Relais von Bosch. Da hatten die Eigner von zeitgenössischen Mercedes ganz andere Probleme

     

    Oh, Fridolin, was für Schmerzen löst dieses Photo aus – hätte ich ihn doch bloß nicht verkauft, meinen grünen Jaguar XJ 6 X300, im Bestzustand, in der richtigen farbe, eines der besten Autos, die ich je hatte…

    Wirklich wehmütige Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #757
    Avatar-FotoNordlicht
    Teilnehmer

    Moin,

    ich dachte schon, nur ich bin so Verrückt (laut Aussage einiger „Freunde“).

    Normalerweise stimmt es ja auch, man soll sich trennen, erstens wegen Platzmangel und zweitens….fällt mir nichts ein.

    Aber was weggeben???

    Das BMW 2000 CS Coupe, geerbt von meinem Vater?    Nein, darf ich nicht (Versprochen ist Versprochen)

    Opel Astra Cab? Nein, komplett Restauriert, kriege ich nie wieder, was ich reingesteckt habe

    VW Jetta „Winteroldie“? Nein, sowas im Originalzustand mit erst 148000 km bekommt man auch nicht wieder, ausserdem war er damals „billig“ (Kostenlose Entsorgung)

    BMW 316i E 30 Touring? Nein, vor 2 Jahren zurückgekauft, da es da letzte FZ war, was mein Vater als BMW – Händler offiziell verkauft hat.

    BMW E30 Cab? Nein, dann hat meine Stiefmutter nichts mehr zum fahren.

    Also, lange Rede kurzer Sinn:

    Es bleibt alles so, wie es ist, und bleibt auch alles da, basta.

    MfG Ulf.

     

    #1444
    Avatar-FotoSechskommadrei
    Teilnehmer

    Mangels alternativer Kinderbetreuung sehe ich die Chance darin, in direkter Weise auf die frühkindliche Bildung meiner Tochter einzuwirken:

    Liebe Test,

    da will ich mich gerne als Mitstreiter (hätte beinahe „Leidensgenosse“ geschrieben …) outen:

    Das war sozusagen das erste sanfte Bekanntmachen mit „guter“ Fortbewegung …

    Bodenwerder: klimaneutral seit 1963!

    #1445
    Avatar-FotoSechskommadrei
    Teilnehmer

    … und wurde zu gegebener Zeit dann „markenübergreifend“ fortgeführt…

    Bodenwerder: klimaneutral seit 1963!

    #1446
    Avatar-FotoSechskommadrei
    Teilnehmer

    … und weil man Kinder ja auch früh an Eigenverantwortung gewöhnen soll …

    … fangen wir jetzt so langsam mit dem begleiteten Fahren an …

    Und was hat das jetzt mit „Beständigkeit“ oder Veränderung“ zu tun? Egal ob mit einem VW Golf oder mit was auch immer, sobald wir Emotionen und idealerweise schöne Erinnerungen mit unseren Gefährten verbinden, wächst so etwas wie „Treue“ – und das „bleibt“, auch bei mir.

    Kürzlich habe ich mich seit langem wieder von einem Gefährt getrennt. Es war ein Jaguar XJR aus 2003, ein tolles Auto, mit dem ich viel gefahren bin und den letztlich nur seine vollkommen unberechenbaren und unkurierbaren Elektronik-Themen den Platz in meiner Garage gekostet haben. Quasi wie im richtigen Leben: was zuviel ist, ist dann irgendwann zuviel.

    Dir und euch weiter viel Erfolg bei der frühkindlichen Beeinflussung …

    6,3

    Bodenwerder: klimaneutral seit 1963!

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 16)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.