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JaHaHe aktualisiert.
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29. Juli 2021 um 12:59 Uhr #13855
hugoservatiusAdministrator1981 fand in Köln die programmatische und inbesondere in der Rückschau sehr bedeutende Ausstellung „Westkunst“ statt, konzipiert und realisiert von Kaspar König und Laszlo Glozer.
https://www.textezurkunst.de/50/wir-hatten-von-den-kunstlern-gelernt/
Zu dieser Ausstellung gab es keinen herkömmlichen Ausstellungskatalog, sondern ein sogenanntes „Handbuch“ mit vertiefenden Texten zur ausgestellten Kunst der Nachkriegszeit.
Ich hatte das Privileg, in den achtziger Jahren in Hamburg bei Laszlo Glozer Kunstgeschichte studieren zu dürfen, er war ein begnadeter Lehrer und ein hinreißender Mensch, dessen Seminare und Exkursionen mich nachhaltig geprägt haben. Und natürlich befindet sich in meiner Bibliothek auch ein Exemplar des Westkunst-Katalogbuches, ein Geschenk des Autors.
Vor einiger Zeit besuchte ich wieder die aus meiner Sicht spannendste und interessanteste Galerie der Stadt, die Galerie Klaus Gerrit Friese am Fasanenplatz, dort hingen einige Arbeiten des jungen Berliner Künstlers Daniel Topka, in Keramik nachgeformte, für den Künstler bedeutsame Bücher aus unterschiedlichsten Genres, jedes einzelne ein Unikat.
Der Galerist zeigte mir dann noch einige Photos anderer Arbeiten aus der gleichen Serie, darunter eine Nachformung des Westkunst-Katalogbuchs, natürlich wollte ich diese Arbeit sofort erwerben, was leider unmöglich war, denn: Kaspar König hatte sich dieses und einige andere „keramische Bücher“ von Daniel Topka für seine Bibliothek anfertigen lassen.
Allerdings ist es dem Galeristen tatsächlich gelungen, den Künstler zu überzeugen, nach Rücksprache mit Kaspar König ein zweites Exemplar anzufertigen, allerdings insofern unterschiedlich, als das es nicht in der Originalgröße hergestellt wurde.


Und seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer dieser wunderbaren Arbeit!
Sich in die achtziger Jahre zurückversetzt fühlende Grüße, Hugo.
ClassicPassion will stay!!!
22. August 2021 um 14:15 Uhr #14193
hugoservatiusAdministratorGestern Abend war ich zum „Offenen Atelier“ und zum Hoffest bei meinem Freund Matthias Mansen eingeladen, er ist ein ursprünglich aus der Malerei kommender Künstler, der sich in den letzten Jahren auf eine sehr beeindruckende Art und Weise mit Holzschnitt und Druck auseinandersetzt.
Die jüngsten Arbeiten gehören zu einem Zyklus, der, inspiriert durch eine Badereise nach Triest und die posierenden Menschen am Strand, sich mit antiken Statuen befaßt.
Dir expressive Farbigkeit der Arbeiten nimmt auf die ursprünglichen farbigen Fassungen dieser Statuen Bezug und basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Zusammensetzung dieser Farben.Matthias Mansen druckt diese Arbeiten natürlich in mehreren Durchgängen und selbstverständlich von eigener Hand, ein Besuch bei ihm ist immer ein ganz wunderbares Erlebnis und die Arbeiten dieses jüngsten Zyklusses finde ich großartig:






Der anschließende Austausch mit dem Künstler und den anderen Gästen im Hof des Atelier-Gebäudes war ein in Corona-Zeiten schmerzlich vermisstes, ganz wunderbares Erlebnis!
Immer noch ganz beseelte Grüße, Hugo.
ClassicPassion will stay!!!
22. August 2021 um 14:30 Uhr #14194
hugoservatiusAdministratorUnd gestern Vormittag mutierte der kleine Mini Cooper zum Kunstspediteur, ich habe ein wundervolles Selbstportrait von Horst Janssen abgeholt, was beim Restaurator war und dann ganz exzellent neu gerahmt wurde, ein, wie ich finde, großartiges Werk dieses ungeheuerlich guten und zu Unrecht etwas in Vergessenheit geratenen Zeichners!

Über dieses Blatt ganz besonders glückliche Grüße, Hugo.
ClassicPassion will stay!!!
25. August 2021 um 18:54 Uhr #14250
hugoservatiusAdministratorDas vergangene war ein kunstsinniges Wochenende, zusätzlich zum Atelierbesuch bei Matthias Mansen war ich bei der Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie, die in den vergangenen Jahren von David Chipperfield renoviert wurde.
Leider hat das Büro Chipperfield einen aus meiner Sicht fatalen Fehler bei der Renovierung gemacht, allerdings bin ich mit dieser Meinung ziemlich alleine…
Die riesigen Scheiben des Baus von Mies van der Rohe wurden erneuert und dabei gegen entspiegeltes Glas ausgetauscht, einerseits gewinnt damit das Haus an zusätzlicher Transparenz, andererseits verliert es seine die umgebende Stadtlandschaft widerspiegelnde Eigenschaft, nunmehr sieht das Haus seltsam artifiziell aus.
Eröffnet wurde die Nationalgalerie mit einer Ausstellung von Alexander Calder, bekannt geworden durch seine farbigen Mobiles, für mich ein sicher bedeutender, aber nicht sonderlich begeisternder Künstler, ganz furchtbar war vor allem die kleinbürgerliche, völlig unsensible Ausstellungsarchitektur des Kölner Büros Müller Voggenreiter.
Und in klassischer Museumsmanier durfte der Kunsttempel nicht geschändet werden, indem man ein Auto hinein stellt, in diesem Fall eines der BMW-„Art-Cars“, gestaltet von Alexander Calder, deshalb wurde das Auto neben dem Eingang geparkt und von einem Sicherheitsman recht unsensibel bewacht.
Nun bin ich grundsätzlich kein so großer Fan dieser „Art-Cars“, Kunst hat für mein Verständnis nicht so arg viel auf einem Auto verloren und die Idee der „Art-Cars“ ist mir viel zu werblich, dieser BMW 3.0 CSL jedoch ist besonders seltsam, da es sich um eine Replik des oiginalen, recht rustikal lackierten BMW’s handelt, die in höchster Präzision ausgeführt wurde.
Aber irgendwie schließt sich so ja wieder der Kreis, die etwas totsanierte Nationalgalerie stellt die etwas zu dekorative Kunst von Calder aus, die sich sicherheitshalber hinter einer grauen Pappwand verbirgt und stellt davor einen viel zu perfekten, nicht originalen BMW der von einem hochqualifizierten Lackspezialisten und nicht vom Künstler hergestellt wurde, aus, hochglänzende Kunst als Event im hochtransparenten Tempel der Moderne im immer struppiger werdenden Berlin der Corona-Zeit…




Nicht wirklich begeisterte Grüße, Hugo.
ClassicPassion will stay!!!
25. August 2021 um 19:11 Uhr #14251
NordlichtTeilnehmerMoin
Seeeuuuufffz, das einzige “ Flügelmonster“ was mir gefällt, zum Glück sind ja wenigstens die „Traditionsfarben“ Weiß, Blau, Rot erhalten geblieben, wenn auch in anderer Form…
MfG Ulf.
25. August 2021 um 19:33 Uhr #14252JaHaHe
GesperrtLieber Hugo,
ein ganz wunderbarer Text, ich musste sehr schmunzeln, möchte aber trotzdem endlich wieder in die Nationalgalerie.
sich nach Berlin sehnende Grüße
j.
"Also, es fängt damit an, daß ich bei Fisch-Gosch in List auf Sylt stehe und ein Jever aus der Flasche trinke und von Bodenwerder träume"
3. September 2021 um 20:30 Uhr #14341JaHaHe
GesperrtGeorgina Russel bei Karsten Greve in Köln.
Unbedingt ansehen, die schönste Austellung die ich seit langem in einer Galerie gesehen habe. Georgina bemalt und zerschneidet Leinwände, die Arbeiten sind sehr schwer zu photographieren, deshalb müsst ihr mir hier vertrauen.
(Die Künstlerin ist auch sehr attraktiv hat mich allerdings sicherheitshalber darauf hingewiesen, dass ihr Gatte in wenigen Minuten ebenfalls am Diner teilnehmen würde)


ich bin so unendlich dankbar, dass man endlich wie Kunst sehen darf.
Kölsche Grüße
j.
"Also, es fängt damit an, daß ich bei Fisch-Gosch in List auf Sylt stehe und ein Jever aus der Flasche trinke und von Bodenwerder träume"
3. September 2021 um 20:40 Uhr #14342
San RemoAdministratorWo sind denn die Fotos der Künstlerin?
Eher einseitig interessierte Grüße
San Remo
Heinz Schenk und der Bembel des Grauens...
20. Oktober 2021 um 19:55 Uhr #14767
NordlichtTeilnehmerMoin
Nachdem ich am Sonntag mal wieder in Nordenham war ( aus dem zufääligen Treffen entwickelt sich langsam eine Freundschaft mit dem Ausrichter), bin ich auch mal die „offizielle“ Tour mit der Tschu- Tschu Bahn mitgefahren.
Dabei habe ich auch Kunst entdeckt, verstehe das zwar nicht so ganz, aber wenn die Herren Servatius und Ph. weiter so gute Erkärungen liefern, wird das ja vielleicht auch bei mir noch was.
Übrigens, die anderen „Kunstwerke“ an der Strecke schaue ich mir nach und nach auch noch an, werde im Winter öfter da sein, um die Bahn, die Wirtschaftlich durch C… ein bisschen leidet, mit meiner Arbeit kostenlos unterstützen, damit die gröbsten Mängel abgestellt werden können und es im Frühjahr mit neuer Kraft losgehen kann.
Evtl. kann mir ja jemand hier erklären, worum es bei der „Kunst“ geht…

20. Oktober 2021 um 19:56 Uhr #14768
NordlichtTeilnehmerHa!!!!! „Computerdoofie“ hat gelernt, 2 Bilder in einem Post, yeah! (grins)
26. Oktober 2021 um 18:45 Uhr #14841JaHaHe
GesperrtIch habe heute meinen Freund Giacomo zu KGF in die Galerie begleitet, eigentlich war er ja zum arbeiten nach Berlin gekommen, aber der Kerl ist im Geld ausgeben leider talentierter, als im verdienen.
Kopfschüttelnde Grüßej.

"Also, es fängt damit an, daß ich bei Fisch-Gosch in List auf Sylt stehe und ein Jever aus der Flasche trinke und von Bodenwerder träume"
26. Oktober 2021 um 19:04 Uhr #14842
San RemoAdministratorIch hoffe, dass neben der Kunst in der genannten Galerie Fr… immer noch die schönen Assistentinen arbeiten?
Sich an einen glücklichen Abend mit dem Klaus Kinski Immitator U. G.. erinnernde Grüße
San Remo
Heinz Schenk und der Bembel des Grauens...
27. Oktober 2021 um 0:42 Uhr #14849
hugoservatiusAdministratorMein Gott, was Ihr alle den lieben, langen Tag so erlebt, ich muß arbeiten, bis ich krumm bin und träume nur von Galeriebesuchen und KGF‘s Assistentinnen…
Neidische Grüße, Hugo.
ClassicPassion will stay!!!
25. Februar 2022 um 9:47 Uhr #16397
hugoservatiusAdministrator
Mark Rothko, Untitled (Yellow and Blue), 1954
Ungläubige Grüße, Hugo.
ClassicPassion will stay!!!
25. Februar 2022 um 21:35 Uhr #16400
NordlichtTeilnehmerDarf ein „Dorfdepp“ fragen, was man für so ein „Kunstwerk“ bezahlen muss???
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