Willkommen bei ClassicPassion Foren ClassicPassion Forum Der Mini in Mode, Gesellschaft, Sexualität und Kunst

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  • #9901
    Avatar-Fotohugoservatius
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    Der Mini in Mode, Gesellschaft, Sexualität und Kunst – ein photographisches Brevier.

    Aus irgendeinem, nicht näher zu ergründenden Grund interessiere ich mich derzeit für den Mini als Textilien ebenso sehr wie als Mobilie, hieran möchte ich meine Mitforisten sehr gerne teilhaben lassen…

    Fangen wir mit der Modedesignerin Mary Quant an, sie prägte die Mode im London der Swinging Sixties ganz entscheidend und ich fühle mich ihr ganz besonders verbunden, denn sie gilt gemeinhin als die Erfinderin des Minis!

    Hier ein Photo aus den Sechzigern, ich hatte es an anderer Stelle schon gepostet.

    Mit psychedelischen Grüßen, Hugo.

     

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #8437
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Der Mini, auch wenn es hier Mitforisten gibt, die ihn offensichtlich nicht allzu sehr schätzen, ist nicht nur ein Raumwunder und technischer Trendsetter, sondern ganz besonders auch ein Fashion Item seit den Sechzigerjahren und bis heute:


    Twiggy im und mit Mini


    Paul Smith‘ wunderbares Streifendesign

    Modebewußte Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #8438
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Und auch sogenannte Celebrities hatten und haben eine Vorliebe für den Mini:


    Herr Ferrari mit dem Erfinder des Minis


    Peter Sellers mit seinem „Wicker-Style“-Mini


    Der King of Cool fuhr natürlich auch einen Cooper

    Fortsetzung folgt!

    Natürlich durchaus prominentenaffine Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #8444
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Und natürlich darf bei diesem Thema auch der berühmte Mini von Lord Snowdon und Princess Margret nicht fehlen, ein ganz besonderes Exemplar mit einem leistungsgesteigerten Downton-Motor mit 86 PS und einer vom Karosseriebauer Hooper verfeinerten Karosserie, das Auto ist in einem dunkelgrünen Rolls Royce-Farbton lackiert und erhielt statt der „Cooper“-Schriftzüge solche vom Austin Mini, „AM“ stand angeblich für Anthony und Margret.

    Bemerkenswert ist das seltsam geteilte Seitenfenster auf der Fahrerseite, die frühen Minis hatten ja Schiebefenster, Harold Radford und Wood & Pickett, die beiden Firmen, die für ihre Luxus-Minis bekannt waren, bauten die Türen so um, daß sie ein kleines Dreiecksfenster und eine elektrisch versenkbare Seitenscheibe bekamen, bei Lord Snowdons Mini ging Hooper einen anderen Weg und setzte vor der B-Säule ein feststehendes Fensterelement ein, dadurch ließ sich der vordere Teil der Seitenscheibe versenken, auf der Beifahrerseite blieb das Schiebefenster erhalten, eine sehr charmante Lösung, wie ich finde.

    Lord Snowdon fuhr den Wagen von 1964 an viele Jahre zusätzlich zu seinem Aston Martin DB 5 Convertible, hier ein Photo der Familie beim Sonntagsausflug.

    1973 hatte er mit mit dem Mini einen Unfall in London, er bestellte einen neuen Mini, transferierte das Kennzeichen an diesen und der Unfallwagen schlummerte bis in die achtziger Jahre in einer Werkstatt vor sich hin, bis ihn ein Mini-Sammler erwarb und zwanzig Jahre später voll restaurierte, er hat sogar das Originalkennzeichen aufgetan und wieder mit dem Fahrzeug vereint!

    Grüße aus dem Kensington-Palast, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #8448
    Avatar-FotoLandstreicher
    Teilnehmer

    Der legendär Mini des Mr. ……..

    LG
    Peter

    #8474
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Man kann auch anders auf einem Mini sitzen als Mr Bean…

    Dezidiert Damen auf und im Mini bevorzugende Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #8586
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Zur Erklärung des Namens…

    Momentan den Yoga-Grundkurs besuchende Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #8779
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Ich mag diese Kombination…

    Täglich die Werkstatt bedrängende Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #8815
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Um die Zeit, die der Cooper in der Werkstatt verbringt, um meinen spezifischen Wünschen angepaßt zu werden, zu überbrücken, beschäftige ich mich möglichen, weiteren Modifikationen des kleinen Autos…

    Die Umbauten von Harold Radford, die den Mini mit einer großen Heckklappe ausstatteten, finde ich ja sehr reizvoll:

    Andererseits mag ich die beiden Hecktüren des Mini Travellers ja auch sehr gerne:

    Aber bei dieser Lösung bin ich etwas verunsichert:

    Grübelnde Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #9853
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Neuigkeiten von Gaylord gibt es noch nicht, aber am Freitag ist die Montage der Nummernschilder und der Union Jacks geplant und zum darauffolgenden Wochenende kommt er vorerst nach Hause, bis die fehlenden Teile aus Großbritannien, Japan und Belgien eintreffen…

    Aber ganz ohne Informationen aus der Welt des Mini Coopers sollen meine Mitforisten diesen Feiertag nicht begehen!

    Deshalb:

    Christine Keeler am Volant ihres Mini Coopers.
    Die Dame war nicht nur überdurchschnittlich attraktiv, sie war auch verantwortlich für den Sturz der Regierung Macmillan und den plötzlich einsetzenden Verkaufserfolg eines Stuhles von Arne Jacobsen.

    Mrs. Keeler arbeitete als Model und Tänzerin und hatte parallel unterschiedlichste Beziehungen zu unterschiedlichsten Herren, unter anderen zum Britischen Kriegsminister John Profumo und gleichzeitig zum Sowjetischen Militärattaché in London, eine recht ungünstige Konstellation, die zum Rücktritt der Regierung führte.

    Sie lebte mit einem Osteopathen zusammen, der als Wunderheiler auch von Mitgliedern des Königshauses verehrt wurde und die schöne Christine an ihre prominenten Verehrer vermittelte.
    Und als der Photograph Lewis Morley Mrs. Keeler weitgehend unbekleidet photographierte, hatte er einen Stuhl des Architken Arne Jacobsen erworben, auf dem sich die verruchte Schöne räkeln sollte:

    Durch diese Photoserie wurde der Jacobsen-Stuhl 3107 zum Verkaufsschlager, allerdings handelte es sich bei dem für die Photoserie verwandten Exemplar um einen billigen Nachbau vom Discounter…

    Ins Plaudern geratene Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #9854
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    In der Zeit, in der Mrs. Keeler dem Britischen Establishment den Kopf verdrehte, reüssierte eine andere Dame mit ihren Modeentwürfen im London der Swinging Sixties, Mary Quant erfand mit dem Mini den Rock zum Auto und machte so nicht nur die Männerwelt glücklich.

    In den achtziger Jahren ehrte Austin Rover sie mit einem ziemlich uninspirierten Sondermodell des Minis mit dem wirklich dämlichen Namen „Designer“…

    Den kulturellen Hintergrund des Minis erhellende Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #9902
    Avatar-FotoCaptainFuture
    Teilnehmer

    Ich bin zwar überhaupt kein Fußballmensch, aber ich musste irgendwie plötzlich an Borussia Mönchengladbach denken…Eine wahrhaft psychedelisch anmutende Lackierung😵 Passend dazu erklingt gerade aus meinem Fernseher All along the watchtower…🎸

    Ich fahre keinen (italienischen, britischen, schwedischen oder sonstischen) Sportwagen, aber es muss auch undurstige (asiatische) Flundern geben. Und cool ist meine auch noch!

    #9912
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Ein anderes Symbol der sechziger Jahre in London war Twiggy, diese schöne, flachbrüstige, androgyne Frau, die für die Mode Mary Quants wie geschaffen war.
    Und natürlich trug sie nicht nur Mini, sie fuhr ihn auch:

    Und sie hatte dann auch einen ganz besonderen Mini, einen von Wood & Pickett veredelten Mini Margrave, so wie ihn die Londoner High Society damals unbedingt in der Garage stehen haben mußte:

    Sich in die Sixties zurückwünschende Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #9913
    Avatar-Fotohugoservatius
    Administrator

    Die Minis von Wood & Picket waren ein Must have in dieser Zeit, der Manager der Beatles, Brian Epstein, hatte von Wood & Picket vier Minis für seine Schützlinge anfertigen lassen, von denen drei auch immer noch existieren.

    Und natürlich waren auch die Stones später Kunden bei W&P, die ihre Werkstätten praktischerweise in Park Royal, in der Abbey Road, nahe den gleichnamigen Studios, angesiedelt hatten, zunächst jedoch hatte jedenfalls Mick Jagger einen bei Harold Radford veredelten Cooper.

    Und das ist der Mini von Mick Jagger vor einem Londoner Gerichtsgebäude, in dem sich Mr. Jagger wegen eines Drogendeliktes zu verantworten hatte, die Dame, die an seinem Mini wartet, ist Marianne Faithful:

    Musikgeschichtliche Grüße, Hugo.

    „Also, ich mußte wieder auf ein paar Tage nach Bodenwerder. Meine Mutter wollte mich dringend sprechen. Sie hatte angerufen, ich solle doch bitte mal rasch kommen, es war ganz unheimlich gewesen am Telefon.“

    #9930
    Avatar-FotoSan Remo
    Administrator

    Da scheint schon jemand vor Ihnen auf dieIdee der absoluten Individualisierung gekommen zu sein  Herr Servatius.

    Ob das so passt mit der Farbe und der Ausstattung, nun ja?

    https://www.classicdriver.com/de/article/autos/gonnen-sie-sich-luxus-im-bonsaiformat-mit-diesem-mega-mini

    Mini beobachtende Grüße  San Remo

    So lange ich hier was zu sagen habe, wird es kein Formel 1 Rennen in Bodenwerder geben! Bernie Ecclestone NZZ vom 24.07.2020

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